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Was, wenn ich mir selbst nicht vergeben kann?

Eine Frage, der ich zur Zeit öfter begegne, wenn ich über das Thema Vergebung referiere.
Wenn man einmal bedenkt, dass es eine Schuld nur geben kann, wenn man eine von außen gesetzte Ordnung, der man verpflichtet ist, aus freien Stücken übertritt, dann ist nach dieser Definition eigentlich eine Schuld an sich selbst nicht möglich. Also kann ich mir auch nicht selbst vergeben. Ich werde vor Gott schuldig und vielleicht auch vor anderen Menschen. Wenn ich nun in mir diesen Konflikt spüre, dass ich mich selbst mir gegenüber anklage, dann heißt das eigentlich, dass ich mich selbst zum Gesetz gemacht habe. Gottes Vergebung wäre dann für mich nicht ausreichend und nur unvollständig. So, als müsste ich dem noch etwas hinzufügen. Selbstvergebung ist eigentlich Selbstrettung!

Wenn ich nun aktuell Probleme damit habe, mir selbst zu vergeben, dann ist es ein falscher Ansatz, mit sich selbst gnädig werden zu lernen. Vielmehr sollten wir lernen, Gottes Vergebung für uns als absolut ausreichend zu erkennen und zu akzeptieren. Das schaffe ich nur, wenn ich an meiner Beziehung, meinem Vertrauen zu Gott arbeite. Er steht mit seinen ausgebreiteten Armen bereit, mich zu lieben und mir zu vergeben. Dort sollte ich mich bei Schuld befinden und nicht in der Diskussion mit mir selbst.

Beiträge dazu gern per Email an Katharina.Chota@ak15.de

 
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